Manchmal stoße ich auf einen Artikel, den ich teilen möchte – weil er ausspricht, was ich in meiner Arbeit immer wieder erlebe.
Dieses Interview aus Spiegel Fitness begleitet Menschen, die nach einer Krebserkrankung fragen: Wie komme ich wieder in meinen Körper? Wie finde ich zurück zu mir? Interviewt wurde Gaby Kammler – eine der Pionierinnen von Yoga in der Onkologie in Deutschland, bei der ich selbst lernen durfte. Es ist schön zu sehen, dass ihre Arbeit inzwischen so viel Aufmerksamkeit bekommt.
Der Artikel zeigt, warum Yoga in diesem Prozess inzwischen auch medizinisch empfohlen wird – bei Erschöpfung, Schlafstörungen, Neuropathien oder den Folgen eines medikamentös ausgelösten Hormonabfalls. Und er macht deutlich, worum es dabei wirklich geht: nicht um Leistung, sondern um das behutsame Wiederfinden der eigenen Grenzen.
📄 Den vollständigen Artikel kannst du hier als PDF downloaden.
Yoga und Krebs – ein wichtiger Bestandteil in meiner Arbeit
Traumasensitives Yoga kann ein wirkungsvoller und angenehmer Begleiter sein – nicht erst in der Nachsorge, sondern auch während der Behandlung. Um genau zu sein: In der S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen wird empfohlen, Yoga möglichst früh in den Therapieplan miteinzubeziehen.
In meiner Arbeit bei happylotus.de begleite ich Menschen auf zwei Wegen:
In der Einzelsitzung bekommst du einen Raum, der ganz dir gehört – individuell, geschützt und in deinem eigenen Tempo.
In der Gruppe entsteht etwas, das kaum zu ersetzen ist: das Gefühl, dazuzugehören statt anders zu sein. So sein dürfen, wie man gerade ist – getragen und vollständig akzeptiert. Und ganz praktisch: der Austausch untereinander, das Weitergeben von Erfahrungen, das Wissen, dass andere ähnliches kennen.
Wenn du neugierig bist, ob das auch für dich oder jemanden in deinem Umfeld passen könnte – ich freue mich über deine Nachricht.

