Depression kann viele Gesichter haben.
Manchmal zeigt sie sich als tiefe Erschöpfung. Manchmal als innere Leere, Antriebslosigkeit oder das Gefühl, den Zugang zu sich selbst verloren zu haben. Selbst Dinge, die früher Freude bereitet haben, können plötzlich schwerfallen.
Viele Betroffene kennen den gut gemeinten Rat: „Geh doch einfach spazieren“, „Triff dich mit Freunden“ oder „Mach etwas, das dir guttut.“ Doch genau das ist oft das Problem: Man weiß vielleicht, was helfen könnte – und schafft es trotzdem nicht.
Depression ist keine Frage von Willenskraft.
Sie betrifft Körper, Nervensystem, Gefühle und Gedanken gleichermaßen.
Yoga kann hier eine wertvolle Unterstützung sein.
Nicht als Ersatz für eine Therapie oder medizinische Behandlung, sondern als ergänzender Weg, um wieder mehr Verbindung zum eigenen Körper, zum Atem und zu sich selbst zu finden.
Sanfte Wege zu mehr Stabilität, Verbindung und Lebensfreude
Depression betrifft nicht nur unsere Gedanken und Gefühle. Sie zeigt sich oft auch im Körper: als Erschöpfung, Antriebslosigkeit, innere Unruhe, Schlafprobleme oder das Gefühl, nicht mehr richtig mit sich selbst verbunden zu sein.
Viele Menschen erleben, dass sie zwar verstehen, was ihnen guttut – es aber kaum schaffen, dieses Wissen im Alltag umzusetzen. Hier kann Yoga eine wertvolle Unterstützung sein.
In diesem Workshop verbinden wir sanfte Bewegung, bewusste Atmung, Achtsamkeit und Elemente der Yogaphilosophie. Ziel ist nicht Leistung oder Selbstoptimierung, sondern die Erfahrung von mehr Präsenz, Selbstmitgefühl und innerer Stabilität.
Der Workshop richtet sich an Menschen mit Depressionserfahrung, Ängsten oder Erschöpfung sowie an alle, die Yoga als unterstützenden Weg für ihre mentale Gesundheit kennenlernen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Was dich beim Workshop erwartet
In diesem zweistündigen Workshop lernen wir Yoga als Unterstützung bei Depression und psychischen Belastungen kennen. Dabei geht es nicht um Leistung, Fitness oder anspruchsvolle Yogaübungen. Vielmehr schaffen wir einen geschützten Raum, in dem du verschiedene Werkzeuge kennenlernen und ausprobieren kannst.
Gemeinsam beschäftigen wir uns mit:
- einfachen Körperübungen zur Aktivierung und Regulation
- Atemübungen, die beruhigen oder neue Energie schenken können
- Meditation und Achtsamkeit
- Impulsen aus der Yogaphilosophie für den Umgang mit schwierigen Zeiten
- Möglichkeiten, Yoga alltagstauglich in das eigene Leben zu integrieren
Es bleibt außerdem Zeit für Austausch, Fragen und persönliche Erfahrungen.
Warum Yoga bei Depression?
Depression wird häufig als psychische Erkrankung verstanden – und das ist sie auch.
Gleichzeitig erleben viele Betroffene die Auswirkungen sehr deutlich im Körper:
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Schlafstörungen
- innere Unruhe
- Anspannung
- das Gefühl, vom eigenen Körper abgeschnitten zu sein
- fehlende Energie und Motivation
Yoga arbeitet genau an dieser Schnittstelle zwischen Körper und Psyche.
Durch Bewegung, Atmung und bewusste Wahrnehmung kann wieder ein Zugang zu den eigenen Ressourcen entstehen.
Viele Menschen berichten, dass Yoga ihnen hilft,
- sich wieder lebendiger zu fühlen
- aus Grübelschleifen auszusteigen
- den Kontakt zum eigenen Körper zu stärken
- mehr Selbstmitgefühl zu entwickeln
- kleine Momente von Ruhe und Leichtigkeit zu erleben
Für wen ist das Modul geeignet?
Dieser Workshop richtet sich an Menschen,
- die unter Depressionen oder depressiven Verstimmungen leiden
- die sich erschöpft oder dauerhaft belastet fühlen
- die unter Ängsten oder innerer Unruhe leiden
- die Yoga als Unterstützung für ihre mentale Gesundheit kennenlernen möchten
- die einen sanften, wertschätzenden Zugang zu Yoga suchen
Yoga-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Termin: 12.6.2026, 15:30 – 17:30 Uhr
Ort: Studio Ganghofer 80, Ganghoferstraße 80, 80339 München
Preis: 7 Euro
(für Mitglieder des Münchner Bündnis gegen Depression kostenlos)
Bitte bequeme Kleidung mitbringen; geübt wird barfuß.


