Über mich:
Mein Hintergrund, mein Weg, meine Haltung

Über mich:
Mein Hintergrund, mein Weg, meine Haltung
In meiner Arbeit verbinde ich Gespräch, Psychoedukation und Körperarbeit, um Sicherheit, Selbstregulation und innere Stabilität zu unterstützen – besonders bei Traumafolgen, Depression und chronischem Stress.
Man sieht es mir nicht an.
Aber ich kenne dunkle Tage seit meiner Kindheit.
Schon früh erlebte ich depressive Episoden – Phasen von Schwere, innerer Leere und dem Gefühl, anders zu sein. Lange habe ich funktioniert. Leistung erbracht. Verantwortung übernommen. Stärke gezeigt.
Doch innerlich fühlte es sich oft anders an.
Erst viele Jahre später begann ich zu verstehen: Depression ist kein persönliches Versagen.
Ihre Ursachen sind vielschichtig – genetische Faktoren, eigene Bewältigungsressourcen, prägende Erfahrungen und äußere Ereignisse greifen ineinander. Diese Komplexität zu begreifen, hat meinen Blick verändert: weg von Schuld, hin zu Verantwortung im Sinne von Selbstfürsorge und Regulation.
Ein Wendepunkt war für mich die Verbindung von Psychotherapie und Yoga.
Psychotherapie half mir zu verstehen.
Yoga und Körperarbeit halfen mir, das Verstandene auch im Nervensystem zu verankern.

@ Marcin/AdobeStock
Man sieht es mir nicht an.
Aber ich kenne dunkle Tage seit meiner Kindheit.
Schon früh erlebte ich depressive Episoden – Phasen von Schwere, innerer Leere und dem Gefühl, anders zu sein. Lange habe ich funktioniert. Leistung erbracht. Verantwortung übernommen. Stärke gezeigt.
Doch innerlich fühlte es sich oft anders an.
Erst viele Jahre später begann ich zu verstehen: Depression ist kein persönliches Versagen.
Ihre Ursachen sind vielschichtig – genetische Faktoren, eigene Bewältigungsressourcen, prägende Erfahrungen und äußere Ereignisse greifen ineinander. Diese Komplexität zu begreifen, hat meinen Blick verändert: weg von Schuld, hin zu Verantwortung im Sinne von Selbstfürsorge und Regulation.
Ein Wendepunkt war für mich die Verbindung von Psychotherapie und Yoga.
Psychotherapie half mir zu verstehen.
Yoga und Körperarbeit halfen mir, das Verstandene auch im Nervensystem zu verankern.
Warum ich Psychotherapie, Körperarbeit und Yogatherapie verbinde
In der Psychotherapie lernte ich, Gedankenmuster zu erkennen, biografische Prägungen einzuordnen und Zusammenhänge zu verstehen.
Doch nachhaltige Veränderung begann erst, als ich meinen Körper bewusst einbezog.
Für mich wurde Yoga zu einem entscheidenden Weg.
Nicht der einzige mögliche Weg – aber mein Weg.
Es gibt unterschiedliche therapeutische Ansätze, die Regulation und Integration fördern können. Für mich – und für viele meiner Klientinnen und Teilnehmerinnen – hat sich Yogatherapie als besonders wirksam erwiesen.
Durch Yoga, Atemarbeit und traumasensible Körperarbeit lernte ich:
- mein Nervensystem zu regulieren
- Stressreaktionen früher wahrzunehmen
- innere Spannungen nicht zu unterdrücken, sondern zu verarbeiten
- Sicherheit im eigenen Körper aufzubauen
Gerade bei Depression und Trauma-Folgen zeigt auch die Forschung zunehmend, wie stark körperorientierte Verfahren psychotherapeutische Prozesse unterstützen können.
Ich habe selbst erfahren: Integration entsteht, wenn kognitive Arbeit und Körperarbeit zusammenwirken.
Deshalb verbinde ich heute psychotherapeutisch orientierte Reflexion mit Yoga und Yogatherapie – als integrativen Ansatz, nicht als Ausschluss anderer Wege.
Mein Weg – vom globalen System zur individuellen Begleitung
Ich habe in den USA studiert – eine prägende Zeit, die meinen Blick für psychologische, gesellschaftliche und internationale Zusammenhänge erweitert hat.
Viele Jahre arbeitete ich in internationalen Kontexten, unter anderem langjährig bei UNICEF. Dort ging es um strukturelle Veränderung und darum, möglichst vielen Kindern weltweit bessere Perspektiven zu ermöglichen.
Ich durfte großflächig wirken.
Der Fokus lag auf dem Kollektiv.
Heute begleite ich Menschen individuell – häufig leistungsfähige, engagierte Personen, die innerlich unter Depression, Erschöpfung, Ängsten oder den Folgen belastender Erfahrungen leiden.
Die Dimension meiner Arbeit hat sich verändert – die Haltung ist geblieben: Verantwortung, Klarheit und der Anspruch, wirksam zu begleiten.
Was mich dabei leitet, ist meine Wissbegierde. Ich bilde mich kontinuierlich weiter – insbesondere im Bereich traumatherapeutische Verfahren, traumasensitive Körperarbeit und evidenzbasierte Yogatherapie.
Meine Angebote
Ich begleite Menschen, die sich in einem Veränderungsprozess befinden – oder einen beginnen möchten.
Viele meiner Klientinnen sind im Alltag funktional, beruflich engagiert und gleichzeitig innerlich stark belastet. Manche kämpfen mit wiederkehrender Depression, chronischem Stress oder Ängsten.
Viele bringen auch Traumaerfahrungen mit – nicht immer bewusst, nicht immer als solche benannt. Die Bewertung richtet sich häufig gegen die eigene Person.
Was wie persönliches Versagen erlebt wird, ist jedoch oft eine nachvollziehbare Reaktion auf Überforderung oder fehlende Sicherheit.
Mein Ansatz verbindet psychotherapeutisch orientierte Reflexion mit körperorientierter Regulation durch Yoga und Yogatherapie.
Er ist strukturiert, integrativ und prozessorientiert.
Wenn dich diese Form der Begleitung anspricht, kannst du ein unverbindliches Kennenlerngespräch vereinbaren.
Dort klären wir transparent, ob und wie eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Wirksame Veränderung entsteht dort, wo Beziehung trägt.
In einem Raum, in dem du nicht allein bleiben musst mit dem, was dich belastet.





