Traumasensitive Psychotherapie mit Blick auf Körper und Nervensystem
Traumasensitive Psychotherapie mit Blick auf Körper und Nervensystem
In meiner psychotherapeutischen Arbeit verbinde ich Gespräch, körperorientierte Methoden und Wissen über das Nervensystem. Mir ist wichtig, dass Veränderung nicht nur verstanden, sondern auch erlebt und gespürt werden kann – im Denken ebenso wie im Körper.
Ich kenne diesen Weg auch aus eigener Erfahrung. Ich war selbst von einer schweren Depression betroffen und habe erlebt, wie hilfreich Gespräche sein können, um Zusammenhänge zu verstehen. Gleichzeitig habe ich erfahren, dass wirkliche Veränderung dort beginnt, wo auch der Körper und das Nervensystem einbezogen werden. Diese Erfahrung und meine fachliche Ausbildung greifen in meiner Arbeit eng ineinander.
Meine Haltung & Qualifikation
Meine Haltung & Qualifikation
Ich arbeite als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit einem traumasensitiven, körperorientierten Ansatz.
Im Mittelpunkt steht für mich eine zugewandte, klare therapeutische Beziehung – auf Augenhöhe, in deinem Tempo und mit Respekt für deine Grenzen.
Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die Ressourcenorientierung. Auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt: Etwas Tragfähiges ist meist schon da. Gemeinsam richten wir den Blick auf Fähigkeiten, Schutzstrategien und kleine Erfahrungen von Selbstwirksamkeit, die wieder mehr Halt geben können.
In meine Arbeit fließen – je nach Bedarf – unterschiedliche Ansätze ein, die sich sinnvoll ergänzen:
- Die personenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers bildet eine wichtige Grundlage. Sie schafft einen Raum, in dem man sich gesehen und ernst genommen fühlen darf.
- Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) helfen dabei, innere Muster bewusster zu erkennen und einzuordnen.
- Die Ego-State-Arbeit ermöglicht einen achtsamen Umgang mit inneren Anteilen, besonders im Zusammenhang mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen.
Ergänzend arbeite ich körperorientiert und beziehe – wo sinnvoll – yogatherapeutische Elemente ein. Yoga verstehe ich dabei nicht als Sport, sondern als sanfte Form der Körperarbeit zur Unterstützung von Selbstregulation und innerer Stabilität.
Wie ich den Körper in der Psychotherapie einbeziehe
Wenn ich von körperorientierter Psychotherapie spreche, meine ich keine Arbeit am Körper und keine festen Übungsprogramme. Der Körper ist für mich vielmehr ein wichtiger Wegweiser.
Belastende Erfahrungen zeigen sich oft körperlich – als Anspannung, Unruhe, Erschöpfung oder ein diffuses Unwohlsein. In der Therapie nehmen wir diese Signale achtsam wahr, ohne sie zu bewerten oder zu forcieren.
Dabei findet keine Berührung statt.
Die körperorientierte Arbeit erfolgt über Wahrnehmung, Sprache, innere Aufmerksamkeit und – wenn passend – angeleitete, freiwillige Übungen, die du selbst ausführst. Deine Grenzen stehen dabei immer im Vordergrund.
Körperarbeit, Übung und Alltagstransfer
Körperorientierte Arbeit ist ein wesentlicher Teil meiner psychotherapeutischen Begleitung. In den Sitzungen entwickeln wir gemeinsam einfache, alltagstaugliche Übungen und Tools, die dich dabei unterstützen, dich selbst besser zu regulieren und mehr Stabilität zu erleben.
Veränderung geschieht nicht nur im therapeutischen Raum.
Wiederholung und Praxis im Alltag sind wichtig, damit neue Erfahrungen im Nervensystem ankommen und sich festigen können. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern darum, nach und nach einen eigenen, tragfähigen Umgang mit dir selbst zu entwickeln.






